Brutaler Abstieg besiegelt! FC Germania Zündorf fehlt ein einziges Tor zum Klassenerhalt!

Mule/Heitmann-Elf steigt nach 6 Jahren wieder in die Kreisliga ab – Abstieg des alten Traditionsclub ist ein herber Schlag für gesamten Porzer Fußball – Quo Vadis, Germania?

Sie haben es nicht geschafft. Nach sechsjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga steigt der FC Germania Zündorf wieder in die Kreisliga ab. Dabei war es am Ende ein einziges Tor was der Germania fehlte, um doch noch am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen. Während Konkurrent CfB Ford Niehl ihre Partie beim Heiligenhauser SV mit 3:1 verlor, schaffte die Germania beim abgeschlagenen Absteiger SC Brühl „nur“ einen 5:1-Auswärtssieg.

Damit waren beide Vereine erstmal punktgleich, doch die Nordkölner hatten bei dieser Ergebniskonstellation genau ein Tor mehr in der Tordifferenz zu bieten. Hätte Germania noch ein weiteres Tor erzielt, hätte die Abstiegsuhr zugunsten der Zündorfer ausgeschlagen, da sie mehr Saisontore erzielten. Niehl darf sich damit auf ein weiteres Jahr in der Bezirksliga freuen. Für Germania Zündorf ist der Abstieg ein herber Rückschlag. 32 Punkte aus 30 Spielen reichten nicht aus, um sich die Eintrittskarte für ein weiteres Jahr Bezirksligafußball zu sichern.

Dabei verfügt der Verein über gut funktionierende Strukturen und eine phantastische Sportanlage. Der Club ist seit vielen Jahren für seine sehr gute Jugendarbeit bekannt und hat sich mit der Zweitvertretung in der B-Liga auch einen gesunden Unterbau geschaffen. Des Weiteren kann der Verein auf ein zuverlässiges Sponsoring-Netzwerk verweisen, wo viele Kosten durch lokale Sponsoren und Gönner abgedeckt sind. Somit sind die gesunden Voraussetzungen für eine gute Basis mehr als erfüllt und man war trotzdem sportlich nicht in der Lage, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu bewerkstelligen.

Drei Spieltage vor Ende der Saison wurde der amtierende Trainer Andreas Dick wegen Erfolgslosigkeit entlassen, das bewährte Trainerteam Angelo Mule und Oliver Heitmann übernahmen. Doch auch sie konnten am Ende das Ruder nicht mehr entscheidend rumreißen. In Zündorf wird man sich ärgern, dass es letztendlich an einem einzigen Tor hing. Auf der anderen Seite hat man 29 Spiele Zeit gehabt, das Mindest-Klassenziel frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

Bereits vor zwei Jahren schaffte man mit Ach und Krach den Ligaverbleib, man war also gewarnt. Auch die Zweitvertretung hing monatelang im Abstiegsstrudel und konnte sich nur mit einem Kraftakt aus der schwarzen Zone befreien. In Zündorf sollte der schlimme Abstieg der Erstvertretung gründlich nachbereitet und hinterfragt werden – und das auf allen Etagen des Clubs. Der gesamte Porzer Fußball hat mit Germanias-Abstieg verloren, denn jetzt ist nur noch die SpVg. Porz als einziger Club auf Verbandsebene aktiv. Alle anderen Porzer Clubs tummeln sich in der Kreisliga. Und das hat es seit über 40 Jahren nicht mehr gegeben.

Liga Update:

Meister und Aufsteiger in die Landesliga: SV Schönenbach

Vizemeister und zusätzlicher Aufsteiger: SV Deutz 05

1. Absteiger: FC Germania Zündorf

2. Absteiger: Türkischer FC

3. Absteiger: SC Brühl

Aufgrund der tollen Erfolge in den vergangenen Jahren haben wir es uns auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, u.a. für den besten Porzer Torschützen 2025/2026 einen Preis in Form des Torjäger-Pokalschuh, einer Urkunde und 100,– EUR für die Mannschaftskasse auszuloben.

Ermittelt werden die Werte/Punkte nach einem bestimmten Quotientenschlüssel, der mehr Gerechtigkeit bei der Bewertung der Torjäger garantiert. Diese Art der Torbewertung der einzelnen Spielklassen hat sich bewährt. So dürfte jedem klar sein, dass es bspw. in der Bezirksliga schwieriger ist ein Tor zu erzielen, als in der Kreisliga C.

Bereits vor dem letzten Spieltag steht der neue Porzer Goalgetter 2026 bereits fest. Metin Kizil von der SpVg. Porz nahm die begehrte Trophy, eine Urkunde und den Prämienscheck für die Mannschaftskasse freudig in Empfang. Die Wertung basiert auf einem speziellen festgelegten Quotientenschlüssel.

Da in den vergangenen Jahren nur sehr vereinzelt Berichte und Angaben über Torschützen von Porzer Mannschaften aus der Premier D-League geliefert wurden, wird diese Liga ab 2013/2014 nicht mehr mit in die Wertung genommen. Allerdings werden mit Saisonbeginn wieder Ergebnisse und Tabellen veröffentlicht.

Stand: 08. Juni 2026

In der nächsten Abteilung geht es um die Torleute, ohne die du kein Spiel gewinnen wirst. Auch hier haben wir es in diesem Jahr nicht nehmen lassen, für den besten Porzer Goalkeeper 2025/2026 einen Preis in Form des Goalkeeper-Pokal, einer Urkunde und 100,– EUR für die Mannschaftskasse auszuloben.

Bereits vor dem letzten Spieltag steht auch schon der beste Porzer Goalkeeper der Saison fest. Anton Gutekunst vom Meister und Aufsteiger SV Westhoven-Ensen hat hier die Nase um Längen vorn und freute sich über einen tollen Pokal, einer Urkunde und den Prämienscheck für die Mannschaftskasse. Errechnet werden die Platzierungen einfach mit Tore ./. Matches.

Stand: 08. Juni 2026

Und die letzte Abteilung ist für die Mannschafts-Ballermänner der Saison. Am Ende der laufenden Saison verleiht der Porzer Fussballticker der torgeilsten Mannschaft einen tollen Preis für die meisten Tore aller Porzer Fußballklubs. Damit soll das belohnt werden, was die eifrigen Zuschauer und Kuttenträger am meisten sehen wollen: TORE, TORE, TORE.

Bereits vor dem letzten Spieltag hat sich Meister und Aufsteiger SV Westhoven-Ensen als die torgeilste Mannschaft herauskristallisiert. Neben einem tollen Pokal, einer Urkunde gibts auch einen Prämienscheck für die Mannschaftskasse. Errechnet werden die Platzierungen einfach mit Tore ./. Matches.

Stand: 08. Juni 2026

Abpfiff nach 24 Jahren: Der Porzer Fußballticker verabschiedet sich in den Ruhestand

Liebe Fußballfreunde,

mit dem Ende der laufenden Saison 2025/2026 wird der Porzer Fußballticker seine legendäre Pressearbeit einstellen. Nach fast einem Vierteljahrhundert – insgesamt 24 ereignisreichen Jahren – legen wir die Tastatur beiseite und verabschieden uns von der digitalen Seitenlinie.

Danke für die tolle, gemeinsame und aufregende Zeit

„Es war mir eine Ehre“