Böses 6:0-Debakel! SpVg. Porz wird in Frechen vom Tabellenführer vorgeführt!

Mannschaft erleidet höchste Saisonniederlage – Positiv: Equipe überwintert auf Nichtabstiegsplatz – In der Winterpause kommen neue Spieler

Mit einer bösen 6:0 (2:0)-Niederlage bei Spitzenreiter SpVg. Frechen 20 beendete Aufsteiger SpVg. Porz sein diesjähriges Spieljahr 2023. Unterm Strich steht tabellarisch ein guter 10. Tabellenplatz, ein Nichtabstiegsplatz, womit das Zwischenziel schon mal erreicht ist. Allerdings gibt das letzte Spiel durchaus Anlass zur Nachbereitung, weil Trainer Jonas Wendt die Art und Weise so nicht stehen lassen kann. Dabei spielte die SpVg. Porz zu Beginn durchaus gefällig mit und kreierte einige schöne Ball-Stafetten, aber kaum Torchancen.

Der Gastgeber seinerseits besann sich erfolgreich auf das „einfache Spiel“. Sehr ball- und passsicher wartete Frechen auf Fehler des Gegners, um dann effektiv zuzuschlagen. Diese Taktik ist vor allem dadurch erfolgreich, dass man mit Patrick Friesdorf einen Stürmer der Extraklasse hat. Friesdorf war letztlich Nutznießer zweier Porzer Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und brachte sein Team durch Tore von Friesdorf in der 26. und 44. Minute noch vor der Halbzeit mit 2:0 in Führung.

Jonas Wendt reagierte und brachte mit Wiederanpfiff mit Fabian Cordes, Patrick Njangue und Danny Michel gleich drei neue Spieler. Und es sah eine ganze Zeit danach aus, als würde die Maßnahme fruchten. Porz kam nun endlich zu eigenen Abschlüssen und schien sich in das Spiel hineinkämpfen zu können. Ein wenig lag der Anschlusstreffer in der Luft, als wieder die heute typischen individuellen Fehler die Vorentscheidung herbeiführten.

Mit einem Doppelschlag in der 65. und 68. Minute zog Frechen durch Cindrak und Zerrouk auf 4:0 davon. Hiervon erholten sich die Porzer nicht und kassierten schließlich sogar noch zwei weitere Tore durch Dilley (75./78.) zur bisher höchsten Saisonniederlage.

 

 

Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz): „Das war kein schöner Jahresabschluss heute. Vor allem in Sachen Einsatzbereitschaft und Zweikampfverhalten war das viel zu wenig. Wir werden uns mit dem Trainerteam morgen zusammensetzen, um dieses Spiel und die Saison zu analysieren. Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf insgesamt nicht unzufrieden, aber die Art und Weise, wie wir uns heute präsentiert haben, gefällt uns überhaupt nicht.“