2:0 in Düren! SpVg. Porz setzt den Megastart in die Rückrunde mit Disziplin und Coolness erfolgreich fort!  

Spiegel und Kiliz treffen im Flutlichtspiel – Jetzt 11 Punkte Vorsprung vor Abstiegszone – Am Sonntag beim Tabellenvierzehnten Teutonia Weiden

Wenn der Wind im Abstiegskampf rau wird, braucht es Mannschaften, die dagegenhalten. Genau das tat die SpVg. Porz – und wie. Mit einem abgeklärten 2:0-Auswärtssieg bei den Sportfreunden Düren sicherte sich das Team von Trainer Jonas Wendt nicht nur drei Punkte, sondern vor allem eines: Luft. Durch die gleichzeitige Niederlage von Teutonia Weiden wächst der Vorsprung auf die Abstiegszone auf beachtliche elf Punkte.

Die Ausgangslage war brisant. Düren, als Aufsteiger tief im Tabellenkeller, brauchte jeden Punkt. Porz ebenfalls – allerdings, um sich endgültig vom Tabellenende abzusetzen. Entsprechend vorsichtig begann die Partie. Die erste Halbzeit war geprägt von Respekt, Nervosität und viel Taktik. Beide Teams standen defensiv stabil, doch im Angriff fehlte die Entschlossenheit. Porz wirkte zunächst zu umständlich, klare Chancen blieben Mangelware. Düren kam nach rund 15 Minuten zur ersten gefährlichen Aktion – ein früher Rückstand hätte dem Spiel eine ganz andere Richtung geben können.

Auf der anderen Seite zeigte sich Porz zwar organisiert, aber noch ohne Durchschlagskraft. Und bei einem Lattentreffer Dürens unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff kam noch das nötige Spielglück dazu. Es ging ohne Tore in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Die SpVg. Porz trat zielstrebiger, aggressiver und mutiger auf – genau die Mischung, die im Abstiegskampf Spiele entscheidet. Düren verlor zunehmend die Ordnung, leistete sich einfache Ballverluste und fand offensiv kaum noch Mittel.

Torhüter Dominique Mittenzwei musste lediglich einige hohe Bälle entschärfen – sichere Beute für den Porzer Schlussmann. Die Chancen häuften sich: Marciano Aziz und Abderrahman Rabhi verpassten zunächst noch die Führung. Doch Porz blieb dran – und wurde belohnt. In der 67. Minute war es soweit: Daniel Spiegel krönte seine starke Leistung mit einem satten Schuss aus etwa 14 Metern ins lange Eck – 0:1 für Porz. Düren warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn und kam zu einer Großchance, doch das Glück blieb weiter aus.

Und wie so oft im Fußball folgte die Entscheidung auf der anderen Seite: In der 90. Minute blieb Torjäger Metin Kizil frei vor dem Tor eiskalt und erzielte mit seinem bereits 15. Saisontreffer das 0:2. Während die Gastgeber ihre fehlende Konstanz und mangelnde Durchschlagskraft beklagten, zeigte sich Porz-Coach Jonas Wendt zufrieden: Sein Team habe vor allem im zweiten Durchgang das Spiel bestimmt und verdient gewonnen. Besonders hob er die Laufbereitschaft und den kämpferischen Einsatz seiner Mannschaft in den ersten Spielen nach der Winterpause hervor.

 

Liga Update:

Hut ab vor der SpVg. Porz (20 Pkt.). Mit dem 2:0-Auswärtssieg bei den SF Düren haben die „Rothosen“ erneut einen Big Point gesetzt und sich für den Rest der Rückrunde schon jetzt eine starke Ausgangsposition gesetzt. Mit 11 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang können die Verantwortlichen und Fans der SpVg. mit großer Ruhe auf die nächsten Aufgaben blicken. Teutonia Weiden (9), SF Düren (9) und der FC Pesch (5) blieben sieg- und punktelos, womit sich das Dilemma für die Clubs weiter verschlimmerte.  

An der Spitze hat der bis dato ungeschlagene Tabellenführer SV Bergisch Gladbach 09 (38 Pkt.) seine erste Niederlage der Saison hinnehmen müssen. Gegen den Siegburger SV hieß es nach 90 Minuten 0:1, womit die Konkurrenz Eintracht Hohkeppel (36), Siegburger SV (34), der SSV Merten bzw. VfL Vichttal (beide 33) weiter aufschließen konnte. Das verspricht Spannung für die nächsten Wochen.  

 Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz): Ja, wieder eine starke Leistung der Mannschaft, wo die erste Hälfte sicherlich taktisch geprägt war. Ich war selbst vor der Partie nervös, was ich von mir gar nicht kenne. Im zweiten Durchgang waren wir dann die bessere Elf und haben unsere Chancen genutzt. Zum Schluss hätte es auch noch höher gestaltet werden können, aber wichtig sind hier einfach die vollen drei Punkte, womit wir uns jetzt einen Vorsprung von 11 Punkten erarbeitet haben. Nächste Woche sind wir bei Teutonia Weiden und werden auch da versuchen, unseren tollen Rückrundenstart weiter fortzusetzen.“